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Unter den Blicken der Anderen

Liebe Leser,

viele Menschen leben unter dem Blick anderer Menschen. Sie tun stets das was von ihnen erwartet wird.

Was ist das Problem dabei? Antwort: Sie werden zu 99 % an ihrem gottgegebenem Potenzial vorbei leben. Sie verbiegen sich um den Anderen (bspw dem Chef oder den Freunden) zu gefallen. Und so leben sie an dem was sie eigentlich am meisten wollen, am besten können vorbei. Sie leben vor sich hin - gefangen in einem sich ewig drehenden Hamsterrad, in dem es ständig darum geht äußere Erwartungen zu erfüllen.

Sie wollen die Erwartungen der Anderen unbedingt erfüllen weil sie unbewusst Angst haben, sonst nicht gut genug zu sein und nicht geliebt/respektiert zu werden. Das Tragische ist, dass sie auf diese Weise genau das Gegenteil erreichen. Wenn man alle Erwartungen erfüllt, dann heißt es schnell man hätte kein Rückgrat. Man wird also nicht respektiert.

Die gute Nachricht ist: Es gibt eine Lösung! Eine Lösung, die sich millionenfach in der Menschheitsgeschichte bewährt hat. Die Lösung ist, sich unter den liebenden Blick Gottes zu stellen und den Blick der Anderen auszuhalten. Versteht mich nicht falsch: Es ist wichtig Ratschläge und Kritik anderer  Menschen anzunehmen, aber wenn es sich zu einem Sich-Verbiegen entwickelt dann ist es schlichtweg gefährlich.

Dieser Blick Gottes wird zeigen was der richtige Weg ist und was es zu tun gilt. Dieses liebende beisein Gottes verdrängt die Angst nicht geliebt zu werden und damit die Notwendigkeit alle Erwartungen zu erfüllen.

Jesus konnte nur so selbstbewusst sein, weil er alles was er tat unter dem Blick Gottes getan hat - es war für ihn schlichtweg nicht wichtig was die Menschen um ihn herum über ihn gedacht haben.

Lasst uns den gleichen Weg gehen. Lasst uns verstehen, dass wir nicht alle Erwartungen erfüllen müssen sondern lasst uns auf Gott hören, damit wir keinen Irrweg sondern einen geraden Weg in das Leben (das Leben im Überfluss), das Gott uns zugedacht hat, gehen.

Viel Erfolg dabei!

 

Liebe Grüße euch

Timo

2 Kommentare 23.11.15 19:03, kommentieren

Gott liebt Arbeit

Hallo liebe Leser,

jeder zweite Arbeitnehmer in Deutschland ist unzufrieden mit seinem Job. Eine schockierende Zahl, bedenkt man, dass wir den Großteil unserer Lebenszeit bei der Arbeit verbringen. Viele überfordern sich bis hin zum Burnout. Manche gehen in das andere Extrem und investieren zu wenig Energie in ihren Job und schlagen sich mit mittelmäßigen Leistungen durch den Arbeitsalltag. Das ist schade, vor allem wenn man Gottes Perspektive auf Arbeit sieht.

Zuersteinmal das Wichtigste: Gott liebt Arbeit. Quer durch die Bibel ist zu lesen, dass Gott tätig ist - und zwar schöpferisch tätig - egal ob du die Schöpfungsgeschichte wörtlich nimmst oder sinnbildlich.

Gott hat die ersten Menschen - Adam und Eva (wie gesagt egal ob wörtlich oder metaphorisch gemeint) - in einen Garten (Eden) gesetzt. Und was macht man in einem Garten? Richtig! Man hegt und pflegt ihn. Man arbeitet also darin. Den Plan, den Gott für den Menschen - nach der Bibel - hat, ist also VON ANFANG AN, dass der Mensch arbeitet. Natürlich will uns Gott damit nicht bestrafen. Im Gegenteil: aus seiner Sicht ist Arbeit etwas sehr Schönes, etwas zutiefst Sinngebendes. Und es stimmt ja auch: Menschen lieben es schöpferisch tätig zu sein, kreativ zu sein oder sich für etwas Größeres einzusetzen.

Soweit so gut. Jedoch ist das Problem, dass wir oft nicht diesselbe Perspektive auf Arbeit haben wie Gott. Für uns ist Arbeit oft mühsam und überhaupt nicht sinnvoll. Manchmal ist das natürlich verständlich. Aber wenn das jeden Tag vorkommt, dann ist das ein Zeichen, dass wir eine neue Sichtweise auf unsere Arbeit brauchen - zum Beispiel die oben dargestellte Sichtweise, die Gott auf Arbeit hat.

Es ist jedoch nicht immer ausreichend die Perspektive auf etwas zu ändern. Wenn du beispielsweise einen furchtbaren Job hast, bei dem es einfach nicht reicht lediglich die Perspektive zu ändern, dann musst du den Beruf selbst wechseln. Vielleicht hilft dir dabei folgender Gedanke: Gott hat in jeden von uns eine Berufung gelegt. Etwas das nur wir bewerkstelligen können. Das Schwierige ist, herauszufinden welche Berufung Gott uns mitgegeben hat und in welchem Arbeitsfeld wir diese Berufung wirklich leben können. Die folgenden Fragen können uns dabei behilflich sein: "für was bin ich eigentlich hier?"; "was berührt mein Herz?", "welche Themen in der Welt gehen mir besonders nahe?", " was sind meine Leidenschaften, was sind meine Stärken, was kann ich besonders gut?", "kann ich diese Stärken und Leidenschaften in meinem jetzigen Beruf einbringen? Wenn nicht: welcher andere Berufszweig könnte das wohl ermöglichen?"; Diese Fragen können uns helfen zu entschlüsseln was unsere Berufung ist und wie wir sie in die Realität umsetzen können. Kleiner Tipp: Falls du an Gott glaubst, dann fange an über die oben genannten Fragen mit ihm zu sprechen. Dann werden dir die Antworten wahrscheinlich schneller offenbar als wenn du nur zu dir selbst sprichst.

Wenn du deine persönliche Berufung in etwa kennst, dann leg los! Zwar ist aller Anfang schwer, aber verachte nicht den Tag der kleinen Anfänge (so steht es in der Bibel - Sacharja 4,6). Die kleinen Anfänge, die kaum wahrnehmbar sind - manchmal sehen wir sie selbst garnicht - werden womöglich große Frucht bringen in der Zukunft. Wenn es zum Beispiel dein Traum ist, dich für die Umwelt einzusetzen, dann fange klein an. Mach Beispielsweise erstmal einen ehrenamtlichen Job oder ein Praktikum bei einer Nichtregierungsorganisation. Es macht leider keinen Sinn direkt zu Anfang den Friedensnobelpreis gewinnen zu wollen. Wenn du im Kleinen zuverlässig bist dann wirst du irgendwann zu größeren Aufgaben kommen - diese Weisheit ist unglaublich oft Thema biblischer Geschichten.

Und ein Punkt noch: Wenn dieser Traum wirklich dein gottgegebener Traum ist, dann wirst du in diesem Bereich Erfolg haben und mit Erfolg meine ich auch finanziellen Erfolg. Du wirst dich also finanziell über Wasser halten können. Lass dich nicht entmutigen von solchen Sprüchen wie: "ach im Bereich Entwicklungshelfer kann man nichts verdienen, mach das nicht bla bla bla". Vielleicht ist das am Anfang zutreffend, aber mit der Zeit wirst du genug verdienen.

Ich bin mir sicher, dass wenn wir unsere Berufung finden, arbeiten wir zwar härter, haben aber trotzdem mehr Energie. Merkt euch: Harte Arbeit an sich ist nichts Negatives. So etwas wie Burnout kommt duch harte Arbeit, die uns sinnlos erscheint.

Energie und Erfüllung - das ist das, was Gott sich eigentlich bei dem Begriff "Arbeit" gedacht hat.

Diese kleinen Impulse haben mir sehr geholfen. Ich hoffe ich konnte etwas davon an euch weitergeben. Viel Erfolg!

Liebe Grüße euch

 Timo

19.11.15 18:17, kommentieren