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Werdet wie die Kinder

Hallo Liebe Leser,

ich will euch heute ein paar Zeilen schreiben, die ich als sehr wichtig erachte. Erinnert ihr euch noch an die Unbeschwertheit, die man im Kindesalter in sich getragen hat? Auch im Teenageralter hatte man in seiner Rebellion gegen das Elternhaus und gegen Andere dieses Gefühl noch. Wir alle kennen das Adrenalin, das einem durch die Adern schoss als man in der Jugendzeit mit Freunden allerlei Verrücktheiten anstellte und auf dubiose Parties ging. Es war einem völlig egal was irgend jemand anderst darüber dachte.

Wie sollen wir dieses Lebensgefühl beschreiben? Adrenalin? Abenteuerlust? Unbeschwertheit? Freiheit? Alle diese Begriffe treffen wohl zu. Wahrscheinlich ist es ein komplizierter Mix aus alldem. Ich nenne diesen Mix das "innere Kind".

Auf was will ich hinaus? Das was ich so bedaure ist, dass die wenigsten Menschen es schaffen dieses Gefühl auch im Erwachsenenalter in sich zu halten. Ich rede hier nicht nur von anderen Menschen - ich rede auch von mir. Ich meine damit nicht, dass wir jetzt alle wie die Kinder rumtollen sollten oder sowas. Ich meine: Es ist wichtig das innere Kind zu bewahren. Das Kind, das spielen, ein Abenteuer erleben, Verrücktes machen will und das diese Dinge mit anderen Menschen teilen will. Deshalb spricht Jesus in Matthäus 18: "Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen". Natürlich meint Jesus hier noch viel mehr. Aber er meint auch, dass die Berufung eines Christen und eines jeden Menschen es nicht ist sich immer anzupassen. Es geht viel mehr darum, auch mal verrückt zu sein und neue Dinge zu probieren - egal was Andere denken - so wie ein Kind.

Wir sind nicht dafür gemacht uns nur Sorgen zu machen und uns ständig darüber Gedanken zu machen welche Pflichten noch zu erledigen sind. Wir sind dafür gemacht unser inneres Kind spielen zu lassen. Es wird uns zur Unbeschwertheit, zu Abenteuern, zu Freude und zu Freunden führen. Ein wunderschönes Gefühl wird sich in uns ausbreiten, das dem Gefühl im Himmelreich ähnlich sein muss.

 

Liebe Grüße euch

Timo

4.12.15 18:59, kommentieren

"Sucht mich, dann werdet ihr leben"

Hallo Liebe Leser,

ist euch der Begriff der "Maslowschen Bedürfnispyramide" geläufig?
Dieses Modell, das von dem Psychologen Maslow entwickelt wurde, besagt, dass wir verschiedene Bedürfnisse haben, die auf unterschiedlichen Hierarchieebenen angeordnet sind.
Auf der untersten Stufe befinden sich physiologische Bedürfnisse. Wenn diese existenziellen Bedürfnisse gestillt sind, folgen Bedürfniss nach Sicherheit, soziale Bedürfnisse
(Bedürfnisse nach Beziehungen) etc. Ganz oben steht die Selbstverwirklichung bzw stehen die spirituellen Bedürfnisse. Wichtig zu betonen ist, dass man erst die Bedürfnisse einer Stufe erfüllt haben muss um zur nächst Höheren zu gelangen.
Das würde bedeuten, dass wenn du Gott suchen willst, musst du erst genug zu essen haben, in einem sicheren Land leben und gute Beziehungen führen etc.
Interessant wird es, wenn wir hören was Jesus dazu sagt.
Er lehrt den Zusammenhang genau andersrum. Jesus sagt sinngemäß nach Matthäus 6 Vers 33, dass wir Gott an die erste Stelle setzen sollen und alles andere wird uns dazugegeben.
Jesus sagt also, dass wenn wir die oberste Schicht der Pyramide erfüllen,
nämlich Gott suchen und in Gott uns selbst finden, dann wird alles andere folgen.
Dann folgt: Status, Erfolg, gesunde Beziehungen, Sicherheit und existenzielle Bedürfnisse wie Brot zum Essen und Wasser zum Trinken.
Jesus sagt ganz klar, dass Menschen die zuerst auf Gott schauen bevor sie sich all die Fragen stellen wie: "was esse ich heute, was steht morgen bei der Arbeit an, welches Haus baue ich, welche Frau heirate ich, soll ich in dem oder jenem Land Urlaub machen" alle Antworten bekommen werden und in diese Antworten hinein leben werden. Nicht umsonst spricht Gott im Buch Amos Kapitel 5 "Sucht mich, dann werdet ihr leben".

Ist das nicht ein Versuch wert liebe Leser?
Verucht es doch einmal. Wenn es nicht funktioniert könnt ihr wieder in den "Normalmodus" unserer Welt, nämlich das Gedankenmachen und das Planen, zurück schalten. Ihr habt also kein Risiko. Ich bin mir sicher, dass Gott Antworten für euch hat. Natürlich nicht immer sofort, aber mit der Zeit wenn ihr beständig bleibt.
Zusammenfassend lässt sich festhalten: Das Leben funktioniert nicht nach dem Motto existenzielle Bedürfnisse befriedigen, Sicherheit gewinnen,
gute Beziehung führen und dann Gott suchen, sondern erst Gott suchen und dann folgen alle diese Dinge. Ich will hier übrigens keineswegs die moderne Psychologie oder Herrn Maslows Modell schlecht machen. Ich will nur zeigen, dass Jesus hier eine ganz andere Sichtweise vertritt.

Und ein letzter wichtiger Punkt zum Schluss: Für uns scheint es so als seien die Aspekte unseres Lebens, die uns am nächsten sind wie bspw der Beruf oder die Freunde das Wichtigste. Und das ist verständlich.
Jesus ändert hier jedoch unsere Perspektive. Er zeigt, dass das garnicht stimmt, denn wenn das "Gottsuchen" die Ausgangsbasis für
die Befriedigung existenzieller Bedürfnisse und der anderen Schichten der Maslowschen Bedürfnispyramide ist, dann ist nur allzu logisch, dass Gott das Wichtigste in unserem Leben sein sollte.
Nicht Beruf, nicht Freunde etc. Diese Aspekte unseres Lebens sind natürlich auch wichtig. Jedoch sagt Jesus hier sehr sehr klar, dass Gott und die Suche nach Gott noch wichtiger sind. Lasst uns also unseren Blick weniger
auf die nur scheinbar wichtigen Aspekten unseres Lebens richten. Lasst uns stattdessen unseren Blick auf Gott richten.

Viel Erfolg dabei.


Liebe Grüße


Timo


28.11.15 20:46, kommentieren